Sächsische Wespe: Ende naht
Das Volk der Sächsischen Wespe hat seinen Höhepunkt schon überschritten, der Niedergang ist in vollem Gange. Die Flugfrequenz hat deutlich abgenommen, was an der sinkenden Anzahl der Individuen liegt. Unter dem Nest befinden sich herausgeworfene Larven, da die Zahl der Arbeiterinnen nicht mehr zur Versorgung reicht und diese Larven aufgrund der fortgeschrittenen Saison und des kürzeren Zyklusses der Saxonica sich ohnehin nicht mehr vollständig entwickeln könnten. Die verbliebenen Arbeiterinnen konzentrieren sich in der Hauptsache auf die Versorgung der letzten Geschlechtstiere.
Das Volk hat sich nach der Umsiedlung wirklich prächtig entwickelt, hat über vier Wochen lang ständig Geschlechtstiere hervorgebracht und uns im Garten nicht im Geringsten belästigt, da sich die Sächsische Wespe eben nicht für Süßigkeiten interessiert.

Trotz Umsiedlung - die ja immer einen Stressfaktor für ein Volk ist - hat das Nest einen beeindruckenden Umfang erreicht. / Foto: F. Hornig

Immer noch gibt es Jungköniginnen, doch es werden weniger. Die Arbeiterinnen konzentrieren sich auf ihre Versorgung. / Foto: F. Hornig

Im Müll unterhalb des Nestes finden sich immer mehr tote Wespen und jetzt auch häufiger herausgeworfene Larven. Ein Zeichen für den Niedergang. / Foto: F. Hornig
Hi,
gratuliere. Meine beiden umgesiedelten Nester haben Wachsmottenbefall. Trotzdem kamen etliche Geschlechstiere hervor, Leider waren die Arbeiterinnen mit einem mal weg, was ich auf den Mottenbefall zurückführe. Nächstes Jahr kommt einfach BT zum Einsatz.
Sag mal, könntest Du noch was von deinen Hummelvölkern posten?
Christian
Wachsmotten waren bei den Wespen glücklicherweise kein Problem.
Zu den Hummelvölkern siehe:
http://beekarma.wordpress.com/2011/08/14/hummelvolker-durchwachsene-bilanz/